Einträge in der Kategorie Neuigkeiten

Das war der erste Redaktionsspaziergang

Not macht erfinderisch und so traf sich die Redaktionsgruppe zu einem sicheren Redaktionsspaziergang im Johannespark.  Das Wetter spielte auch mit und wir konnten die Inhalte für die Juniausgabe besprechen und die Verantwortlichkeiten für die einzelnen Seiten festlegen.

 

erste online Redaktionssitzung

Corona verändert auch die Zeitungsredaktion der Stadtteilzeitung. Ersmtals haben wir uns in einer kleinen Gruppe mittels Skypekonferenz virtuell getroffen. Auch heuer sollen wieder zwei Zeitungsausgaben erscheinen. Aufgrund der Lockdwons wird die Frühjahresausgabe etwas später erscheinen. Sollten Sie als Leser*in Ideen haben, teilen Sie uns diese mit.

Das Industriedenkmal Rösselmühle – wie lange noch?

Das Industriedenkmal Rösselmühle – wie lange noch?

Die Rösselmühle in der Elisabethinergasse 45 / Oeverseegasse 1 ist die älteste Grazer Mühle und eine der ältesten Mühlen Österreichs (sie wurde bereits 1370 urkundlich erwähnt). Die Mühlengebäude, Mühlgang und der davor liegende Oeversseepark bilden ein beindruckendes städtebauliches Ensemble von unschätzbarem Wert und Potenzial für eine ganzheitliche und unverwechselbare Stadtentwicklung.

Wie lange noch kann man von einer guten Zukunft für die Entwicklung der Rösselmühle träumen? 2014 wurde die Rösselmühle als letzte Grazer Mühle stillgelegt. Seither kümmert das Gebäudeensemble vor sich hin. Es gibt aktuell kein fertiges Nutzungskonzept.  So besteht noch Hoffnung, dass die Mühle oder Teile davon als bedeutendes Industriedenkmal am rechten Mühlgang erhalten werden könnten und nicht einem reinen Anlegerwohnbau zum Opfer fallen.

Das Erkennen der Bedeutung der Geschichte als Wesensmerkmal einer Stadt und die damit einhergehende Wertschätzung historischer Bausubstanz könnte zu einer nachhaltigen und am Gemeinwohl orientierten Stadtentwicklung des vom qualitätsbefreiten Investorenbauboom heimgesuchten Bezirkes Gries führen.

Der Bezirk Gries schneidet bei den Befragungen zur Lebensqualität 2013 und 2018 sehr schlecht ab, die Feinstaubwerte sind die höchsten der Stadt, das Defizit an öffentlichen Freiflächen, Parks und Sportflächen ist enorm. Trotz enormen Baubooms und zunehmender Bevölkerung werden keine neuen Freiflächen und öffentlichen Räume geschaffen. In den Immobilienverkaufsbroschüren wird jedoch vom aufstrebenden, trendigen Bezirk Gries gesprochen. Doch im Gegensatz zu Lend, wo sich zwischen dem ehemaligen Teatro und heutigem ppc und dem Kunsthaus eine bunte Kreativ- und Kulturszene herausgebildet hat, mangelt es in Gries daran noch sehr.
Die denkmalgeschützte Postgarage mit dem vorgelagerten Rösselmühlpark, die historische Rösselmühle mit dem im Süden anschließenden Oeverseepark, der vorbei- bzw. durchfließende Mühlgang und das Areal der GGZ bilden ein einzigartiges städtebauliches Ensemble im Zentrum von Gries, das auf keinen Fall zerstört werden darf.
Für eine gelingende Stadtentwicklung in Gries braucht es mehr als verdichtete Wohnbauten, es braucht Funktionsvielfalt, Identifikation über historisch bedeutsame Gebäude und Strukturen, Räume für die Kultur-und Kreativszene, Möglichkeiten für soziokulturellen Austausch und Begegnung, Beiträge zur sozialen Kohäsion und Angebote für benachteiligte Bevölkerungsgruppen.

Am Areal der Rösselmühle und der Postgarage könnte unter Einbeziehung der historischen Gebäude ein Kreativ-und Kulturzentrum für Gries entstehen. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Bezirk. Zukunftsforscher sagen aktuell, es wird nichts sein wie früher. Es gibt Chancen auf positive Veränderungen, vielleicht auch für innovative Immobilienentwicklungen in Gries. E.Kabelis-Lechner

Die 40. Ausgabe der Stadtteilzeitung ist da

Wir freuen uns allen Interessierten die 40. Ausgabe der Stadtteilzeitung auch online zu präsentieren. Sie steht wie auch alle anderen Ausgabe als Download zu Verfügung.

Zeitungsausgabe 40

Jubiläumsausgabe wurde einen Tag vor dem Lockdown fertiggestellt

Wir hatten Glück mit unserem Schlussredaktionstermin. Am 2.11. konnten wir einen Tag vor dem 2. Lockdown die Jubiläumsausgabe Nr. 40 fertig stellen. In ca. einer Woche wird die Zeitung von  Redaktionsmitarbeiter*innen im Stadtteil verteilt werden.

Unser neues Reaktionsteam bei der Arbeit

Es freut uns, dass zwei jüngere Bewohner der Denggenhofsiedlung neu zum Redaktionsteam der  Stadtteilzeitung Denggenhof dazugestoßen sind. Für frischen Wind ist gesorgt.

4. Frauencafe zu Gast bei Verlegerin Anita Keiper

Beim 4. Frauencafe´ in diesem Jahr besuchten wir die Grazer Verlegerin Anita Keiper in ihrem wunderbaren Literaturwohnzimmer in der Puchstraße 17. Anita Keiper hat vor 12 Jahren den Verlag gegründet und ist vor 10 Jahren als erste Mieterin in das Areal der ehemaligen Taggermühle gezogen, wo mittlerweile bereits eine bunte Mischung an Nutzungen vorherrscht.

Bei Kaffee und Kuchen erzählte sie uns, was in einem Verlag alles an Arbeit anfällt und wie ein Buch entsteht. Bevor sie den Keiperverlag gründete war Anita Keiper viele Jahre im Bildungsbereich tätig. Sie stellt uns ihr Verlagsprogramm für den Herbst 2020 vor und erzählt uns auch lustige Geschichten aus dem Verlagsleben. Im Anschluss gab es noch Zeit für gemütlichen und informativen Austausch.

Das war das 3. Frauencafe am Denggenhof

Das 3. Frauencafe´ fand als Frauenkino im Freien statt. Irmi Horn führte uns bei schönem Spätsommerwetter in ihrem kunstGarten den 2015 gedrehten Film:
„In meinem Alter rauche ich immer noch heimlich“ vor. 10 Frauen waren der Einladung gefolgt.

Algier, 1995: Fatima arbeitet als Masseurin in einem Hammam im Herzen der algerischen Hauptstadt. Inmitten der angespannten politischen Lage und der     stark eingeschränkten Freiheit der Frauen finden Algerierinnen im Schutz des arabischen Dampfbads zueinander und diskutieren über ihr Leben. Regie führte Rayhana.

Belesener Gehsteig 2020

Am 8.9. fand bei schönstem Herbstwetter der „belesene Gehsteig“ – Ohrenschmaus mit Gassenservice vorm Siedlungszentrum Denggenhof statt, unter strenger Einhaltung von Hyigiene- und Abstandsregeln.

Christine Teichmann las Kostproben aus  4 Romanen. Drei davon sind im Keiperverlag erschienen. Zwischen den Lesepausen wurde gegessen, getrunken und geplaudert.

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Das war der 2. Denggenhofer Flohmarkt

Dank der  engagierten ehrenamtlichen Helfer*innen konnte der Flohmarkt zum 2. Mal stattfinden und war wieder gut besucht.